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Rheuma lässt sich aufhalten. In unserer rheumatologischen Reha im Rehafachzentrum Bad Füssing - Passau lernen Sie, mit der Erkrankung besser umzugehen.
Von der Ernährungsberatung bis zur Nachsorge
Bei Rheuma handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, deren Ursachen noch nicht vollständig erforscht sind. Bis heute ist Rheuma nicht heilbar, eine orthopädische Reha kann allerdings dazu beitragen, dass sich die Erkrankung nicht verschlechtert. Viele verschiedene Faktoren müssen dabei berücksichtigt werden. Von der Ernährungsumstellung bis zur Bewegungstherapie und medikamentösen Behandlung. Besonders wichtig ist die Nachsorge, weil sie Ihnen dabei hilft, die Übungen aus der Reha auch zu Hause anzuwenden.
Bei der Betreuung von Rheumapatientinnen und Patienten pflegen wir eine enge Kooperation mit der renommierten Rheumaklinik Ostbayern in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Reha-Klinik in Bad Füssing. Zudem stehen wir in engem Austausch mit der Deutschen Rheuma-Liga.
Rheumatoide Arthritis
Arthritisches Rheuma ist die häufigste Form der Gelenkentzündung. Die betroffenen Gelenke sind geschwollen und gerötet. Ziel der Reha ist es, die Entzündungsaktivität zu verringern und die Schmerzen zu lindern.
Morbus Bechterew
Diese rheumatische Erkrankung betrifft vor allem die Wirbelsäule. In unserer Reha werden die Rückenschmerzen gezielt behandelt, außerdem verbessern wir durch zahlreiche Bewegungsangebote den Allgemeinzustand.
Fibromyalgie (Weichteilrheuma)
Der sogenannte Faser-Muskel-Schmerz (FMS), den eine Fibromyalgie hervorruft, kann in Form von chronischen Schmerzen in den verschiedensten Körperregionen auftreten. Ein Schwerpunkt der Reha ist es, die oftmals auftretenden Erschöpfungssymptome durch Aktivität zu bekämpfen.
Arthritis Psoriatica
Entzündliche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte können sich unter Umständen auf die Gelenke übertragen (Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung). In unserer Reha-Klinik in Bad Füssing wissen wir auch mit dieser besonderen Krankheitsform umzugehen.
Kollagenosen (Bindegewebsentzündung)
Entzündliche Erkrankungen des Bindegewebes werden von uns sowohl medikamentös als auch durch Ernährung, Bewegung und spezifische Therapieformen wie zum Beispiel Kältebehandlung (Kryotherapie) gelindert.
Vaskulitiden (Entzündung der Blutgefässe)
Diese rheumatische Erkrankung betrifft die Blutgefäße und löst daher auch existenzielle Ängste aus. Die psychologische Beratung stellt daher einen wichtigen Baustein unserer Rheuma-Reha in Bad Füssing dar.
Diagnostik und Behandlung
Aufnahmegespräch und Aufnahmeuntersuchung
Großes Rheumalabor und Blutsenkung
Funktionsdiagnostik der Gelenke
Erstellen eines persönlichen Therapieplans
Weiterführung der bereits verordneten Basistherapie
Einstellung auf DMARDs (Disease Modifying Antirheumatic Drugs)
Anpassung der medikamentösen Therapie (mit Ausnahme Biologika)
Behandlung von akuten Rheumaschüben
Funktionsverbesserung im muskuloskelettalen System
Umgang mit Hilfsmitteln
Gut zu wissen: Unsere Mitarbeitenden nehmen regelmäßig an Rheuma-Fortbildungen teil und arbeiten nach den neuesten wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen.
Damit Sie nichts vergessen, haben wir eine praktische Liste zum Kofferpacken zusammengestellt. Die Liste finden Sie hier.
Bieten Sie vegetarische, vegane, glutenfreie und laktosefreie Speisen an?
Zu allen Mahlzeiten gibt es auch vegetarische und vegane Alternativen. Falls medizinisch notwendig, bereiten wir auch glutenfreie und laktosefreie Mahlzeiten für Sie zu. Bitte informieren Sie uns vor Rehabeginn über mögliche Unverträglichkeiten.
Standort Bad Füssing
Rehafachzentrum Bad Füssing - Passau
Waldstraße 12
94072 Bad Füssing
Was kostet mich die Reha? Gibt es finanzielle Unterstützung?
Der Kostenträger (Versicherung oder Krankenkasse) übernimmt die Kosten für die Rehabilitation (Unterbringung, therapeutische Leistungen und notwendige Reisekosten). Rehabilitanden müssen in der Regel eine Zuzahlung von 10 Euro pro Tag leisten. Ausnahmen von der Zuzahlungspflicht gibt es bei geringem Einkommen, bei der Anrechnung von bereits geleisteter Zuzahlung oder bei Bezug von Entgeltersatzleistungen. Bitte wenden Sie sich für weitere Details an den Kostenträger, der Ihre Reha genehmigt hat.